Young Depressed Addicted – Trag was du fühlst

Bloggen als Plattform

Wisst ihr, was ich an diesem ganzen Blogger-Ding cool finde? Man bekommt eine Plattform.
Genau diese Plattform möchte ich heute nutzen, um mal ein Thema anzusprechen, das nix mit der super ausgeleuchteten Welt auf Facebook und Instagram zu tun hat. Mir ist durchaus bewusst, das ich hier bei mir auf dem Blog, die meiste Zeit über eher oberflächliche Themen habe. Versteht mich nicht falsch, das ist überhaupt nichts Schlechtes. Ich will, dass mein Blog positiv ist und Sachen beinhaltet die euch Spaß beim Lesen (und Nachbacken) machen und neben dem oft ziemlich chaotischen und stressigen Alltagsleben, ist das hier alles auch für mich persönlich mein Happyplace. Neben Kuchen, Fotos und Lifestyle-Gedönse, gibt es aber auch Sachen im Leben, die man nicht vergessen darf, die aber leider nach wie vor,

Von Einhörnern und Fotofiltern

Ich bewege mich sowohl beruflich, als auch privat, viel auf den Social Media Seiten rum. Besonders im Fokus sind bei mir dabei Instagram und Facebook und wenn ich da so durch meine Timeline scrolle, ähneln sich die Themen und Bildstile schon sehr. Ich würde allerdings lügen, wenn ich es nicht selber auch wahnsinnig schön fände, wenn man Profil perfekt gestylt und farblich angepasst wäre. Wird nie passieren, dazu bin ich viel zu ungeduldig und unentschlossen, schön ist es trotzdem.

Schaut man sich weiter um, begegnen einem sehr schnell den ersten Einhörner, den Trend versteh selbst ich übrigens immer noch nicht so ganz, Mädels mit super Figuren tummeln sich an Pools, Cafés samt Latte Macchiato und neuer Daniel Wellington Uhr. Alles sieht nach sehr viel Spaß aus, Probleme? – Können die doch nich haben. Schließlich bezahlen Firmen doch Hotels, Reisen usw. An dieser Stelle sei schon mal gesagt: bloggen ist Arbeit. Ihr ahnt nich wie viele Stunden ins Land gehen bis ein Blogbeitrag fertig ist. Mit Kunden im Rücken ist auch da der Druck nicht gerade gering. Das aber nur schnell eingeworfen.
Was ich damit sagen will ist, nur weil jemand fröhlich aussieht, heißt das nicht das er es auch ist. In unserer Gesellschaft ist offen nach außen zeigen, das es einem nicht gut geht, nur sehr uncool. Genau da kommen die beiden Jungs ins Spiel mit denen ich mich letztens getroffen habe.

Trag was du fühlst

Chris und Sebastian von „Young Depressed Addicted“ aus Homberg (Efze) greifen dieses Thema nun auf. Man darf seiner Umwelt in Form von Klamotten auch zeigen, wenn mal was nicht läuft. Und so haben die Beiden ihr eigenes Modelabel gegründet und vertreiben nun Shirts in ihrem Online-Shop. Manchmal provokativ, manchmal schockierend, dabei aber immer ehrlich und mit einer positiven Message. Ich finde das total interessant und habe mich deshalb mit den beiden im YDA-Headquarter getroffen. Da die 2 einfach am Besten erklären können, was sie so treiben und wohin die Reise noch hingehen soll, gibt es heute wieder ein Video-Interview. Schaut es euch an, Chris und Sebastian haben wirklich etwas zu sagen.

Anmerkung: Einhörner sind natürlich super.

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